Nicht aufessen kostet extra

Thai-Lueneburg-Ente
(C) Bockelmann

Wer kennt sie nicht die Situation das bei einem schönen Brunch oder Buffet noch Reste auf dem eigenen Teller bleiben, weil die Augen größer waren als der Hunger. Das kann nun in einigen Restaurants extra kosten. Zumindest in dem chinesischen Restaurant „Mahlzeit Live“ wurde diese Gebühr bereits eingeführt. Es scheint eine neue Richtung, ein Umdenken in den Restaurants und deren Betreiber zu geben. Der Wegwerfgesellschaft soll Einhalt geboten werden.

Wer natürlich eine servierte Speise die àla Cart bestellt wurde nicht schafft, kann natürlich nicht bestraft werden. Hier liegt die Verantwortung über die Menge auf dem Teller bei dem Wirt oder beim Küchenchef. Aktuell geht das Thema durch Funk, Fernsehen und Presse.

Asiatisches Restaurant „Mahlzeit Live“ macht es vor

Auszug: Gastronom Jian Bo Zhang hat eine ungewöhnliche Regelung für sein asiatisches Buffet. Reste auf dem Teller müssen vom Gast extra bezahlt werden.

Hamburg. Ungewöhnliche Regelung beim asiatischen Restaurant „Mahlzeit Live“ am Albert-Einstein-Ring in Bahrenfeld: Haben Kunden ihre eigens aufgefüllten Portionen des All-you-can-eat-Angebotes nicht aufgegessen, kommt bei der Rechnung ein Aufschlag dazu – 50 Cent je Sushi, bei mehr als 50 Gramm liegengelassenem Essen wird mindestens ein Euro fällig.

Quelle: Von Susanne Hüners auf Abendblatt.de

Auszug: Auf den Tischen des asiatischen Restaurants „Mahlzeit“ stehen Hinweisschildchen: „Vermeiden Sie bitte jegliche Art von Verschwendung des Essens. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir für jedes Stück Sushi, das Sie liegen lassen, einen Aufpreis von 50 Cent berechnen müssen. Für jeden Rest auf dem Teller ab 50 Gramm berechnen wir einen Aufpreis von einem Euro.“
Quelle: elbe-wochenblatt.de

Vorreiter nicht USA sondern China

Auszug: Mit einer ungewöhnlichen Maßnahme leisten Hongkongs Restaurants einen eigenen Beitrag im Kampf gegen die wachsenden Abfallberge: Sie drohen ihren Kunden mit Strafe, wenn diese ihre Teller nicht leer essen.

Hongkong – Wer nicht aufesse, werde mit einer Gebühr von bis zu 20 Hongkong-Dollar (etwa 1,90 Euro) belegt, wie die „South China Morning Post“ berichtete.

Nach Angaben der Zeitung findet die von einigen Schnellrestaurants gestartete Initiative großen Anklang. Allerdings stehe die Warnung bisher nur auf den Speisekarten – bezahlen musste demnach noch niemand. (tso/AFP)

Quelle: Tagesspiegel.de

Nicht aufessen kostet extra

„Nicht aufessen kostet extra“ finde ich eine gute Idee. Die Frage, die sich mir allerdings stellt. Wer bekommt das Geld? Der Wirt, berechnet seinen Einkauf und seine Kosten ja auch wenn die Ware weggeschmissen wird. Hier könnte der Überschuss an Einnahmen sehr gut an Soziale Einrichtungen gehen, zum Beispiel die Tafel oder andere Küchen für Obdachlose, Verpflegung für die Flüchtlinge, die vor den Grenzen in Zelten hausen etc.

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1 Kommentar

  1. Steffi sagt:

    Hallo Ihr Lieben, ich finde die Strafgebühr eigentlich auch ganz richtig. Die Idee ist wirklich Klasse die Strafgebühr nicht dem Wirt zu geben sondern einer karitativen Einrichtung. Mal sehen welches Restaurant dabei Vorreiter wird.

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